Die Ausstellung zeigt achtzehn großformatige Drucke auf mattem Baryt-Papier. Gehängt sind sie in einer Reihe auf Augenhöhe, damit die Farbverläufe von Bild zu Bild ineinander übergehen.
Die Hängung haben wir zweimal umgestellt. In der ersten Fassung lagen die warmen Bilder alle auf einer Seite, und der Raum wirkte dadurch schief, fast als würde er kippen.

Ein Blick ins Detail
Gedruckt wurde im Giclée-Verfahren mit zwölf Pigmenttinten. Erst auf dem Papier zeigt sich, wie fein die Abstufungen tatsächlich sind, die am Bildschirm oft im Rauschen untergehen.
Ein Teil der Arbeiten geht im Anschluss an eine Galerie in Bozen, ein anderer bleibt im Atelier und wird für die nächste Serie als Vorlage verwendet.

Begleitend zur Ausstellung gibt es jeden Samstag eine kurze Führung. Dabei zeigen wir auch Fehlversuche, die oft mehr über das Verfahren verraten als die gelungenen Bilder.
Was wir beobachtet haben
Im direkten Vergleich wirken die Bilder mit diagonaler Bewegung lebendiger als die mit waagrechter. Vermutlich liest das Auge die Diagonale als Richtung und folgt ihr unwillkürlich über die ganze Fläche.

In der Werkstatt hängen inzwischen mehr als zwanzig Farbfolien an einer Leiste über dem Arbeitstisch. Jede ist mit Datum und Belichtungswerten beschriftet, damit sich gelungene Aufnahmen wiederholen lassen.

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